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Die ersten 60 Tage in meinem neuen Job bei KWP Communications

Laura Hofmann

Im August habe ich den ersten Job nach meinem Studium angetreten. Bei KWP Communications bin ich als Projektmanagerin angestellt, plane neue Projekte und überwache laufende.

Studiert habe ich Tourismusmanagement, d. h. eigentlich bin ich, zumindest was den Technikaspekt betrifft, fachfremd. Aber ich liebe es, Pläne zu schmieden, neue Dinge zu lernen und mache mir grundsätzlich zu allem und jedem Notizen, was mich dann doch geeignet macht für meine neue Aufgabe. Da der Start in einen neuen Job immer sehr aufregend ist und alles meisten anders kommt als man denkt, habe ich meine ersten Eindrücke bei KWP aufgeschrieben:

Tag 1: Es stehen Sonnenblumen auf meinem Tisch, als ich das Büro betrete. Meine Kollegen sind alle sehr nett zu mir, was erst mal nichts Großes bedeutet - zumindest bei mir. Ich finde nämlich grundsätzlich erst einmal alle Personen nett, die ich treffe.

Sam

Tag 2: Sam, unser Office-Hund, frisst mein Mittagessen. Samt der Tüte des Bäckers.

Tag 5: Bei KWP macht man grundsätzlich zusammen Mittagspause und Freitag ist Metz-Tag. Peter Metz ist die kulinarische Epiphanie Neu-Isenburgs. Von Pad Thai bis Lasagne, von Grießpudding mit Kirschen bis Salat; es gibt nichts, was Peter Metz nicht hat. Die nächsten Mittagspausen sind gerettet.

Peter Metz' Google Bewertung

Tag 8: Nach den ersten wirklich anstrengenden Tagen im Büro – den Tagen, in denen man alle Leute kennenlernt und überhäuft wird mit Informationen – habe ich zum ersten Mal Zeit für eine kurze Reflexion. Ich muss feststellen, dass ich noch viele Dinge lernen muss. Aber mein Lebensmotto ist ohnehin „Wer nicht fragt, bleibt dumm!“

Tag 15: In einem Unternehmen, das agil arbeitet, kommt man generell nicht um Scrum herum. In meinem aller ersten Sprint-Meeting kann ich sehen, wie mein theoretisches Wissen auf die Praxis übertragen wird. Von Story-Points schätzen bis User-Stories erstellen ist auch alles dabei, was das Herz eines Scrum-Master höher schlagen lässt.

Tag 25: Kevin hat mir heute erklärt, was es mit den SSL-Zertifikaten und der asymmetrischen Verschlüsslung auf sich hat. Am Abend bin ich auf einer Geburtstagsfeier und gebe mein Wissen weiter. Es stellt sich heraus, dass einer der Anwesenden auch Entwickler ist. Er fängt an über Matomo zu reden. Ich habe keine Ahnung, was das ist und mache mich unauffällig aus dem Staub.

Tag 30: Heute ist mein Geburtstag. Zur Feier des Tages bekomme ich endlich meine eigene Nerf-Gun. Den Rest des Tages verbringe ich damit, zu arbeiten und alternativ Leute abzuschießen. Auf denselben Tag fällt auch mein erstes offizielles Meeting mit einem unserer größten Kunden. Ich bin ein wenig nervös, aber es ist entspannter als ich dachte und ich fühle mich für die nächsten Geschäftstermine gewappnet.

Tag 34: Mein erstes, wirklich eigenes Projekt, setze ich für unseren Kunden Zufall um. Es ist nur ein kleines Projekt, das in der Planung und Umsetzung nicht länger als 3 Arbeitstage in Anspruch nehmen sollte. In einem 2-Frau-Team wagen Anna und ich uns an die Aufgabe. Das Projekt läuft reibungslos ab und es zum Auslieferungstermin fertig. Success!

Tag 45: Ich habe Sebastians Nase getroffen, als ich ihn mit meiner Nerf-Gun abgeschossen habe. Jetzt habe ich ein schlechtes Gewissen und Sebastian eine rote Nase. Den restlichen Tag lasse ich mich ohne ein Murren abschießen. Punkt 18 Uhr ist mein schlechtes Gewissen weg. Das bedeutet Krieg.

Tag 47: Michael hat Sebastian und mir die Nerf-Gun abgenommen.

Tag 53: Bernd telefoniert heute mit einem Dienstleister. Während des Gesprächs steigt mein Respekt vor ihm ins Unermessliche. Eine klarere Ansage gibt es wohl nicht. Das nächste Mal, wenn Vodafone bei mir anruft und mir etwas verkaufen will, gebe ich das Telefon einfach weiter an Bernd. Bernd macht das dann schon.

Tag 55: Es ist noch nicht einmal Oktober und ich beschäftige mich schon zum ersten Mal mit Weihnachten, um genau zu sein mit Adventskalendern. Dieses Jahr bieten wir nämlich unseren Kunden ein Interaktiv-Kalender an. So können unsere Kunden Gewinnspiele anbieten und so Leads generieren – und das nicht nur zu Weihnachten. Mögliche Anlässe sind z. B. auch die Fußball-WM/EM, Firmenjubiläen, Messen oder der internationale Welttag des Bartes.

Tag 60: Ich kenne inzwischen unsere Kunden. WordPress, TYPO3 und Drupal sind keine Fremdwörter mehr für mich. Bei Google kann ich ohne Probleme API-Keys erstellen. Ich weiß, dass DPI nicht für Deko-Pflanzen-Import steht und FTP nicht eine falsche Schreibweise von FDP ist. Ich kenne mich zunehmend mit WordPress aus und verstehe grundlegendes HTML. Wenn Kevin und Lukas über Python 3 und Lukas‘ neustes Projekt reden, verstehe ich trotzdem nur Bahnhof. Aber man wächst mit seinen Aufgaben und alles andere wäre ja auch langweilig.

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